Nutzen Sie unseren Online-Kalender und vereinbaren Sie einen Termin
Erhalten Sie Einblick in unsere Arbeit und wie unsere Mandanten damit zufrieden sind
Die private Krankenversicherung (PKV) ist für viele eine attraktive Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Doch wann lohnt sich der Wechsel, welche Vorteile und Nachteile gibt es, und wie wirken sich Faktoren wie die Beitragsbemessungsgrenze 2025 oder die Versicherungspflichtgrenze 2025 auf die Entscheidung aus? Im Folgenden geben wir Ihnen alle relevanten Informationen zur PKV – speziell für Lehrer, Beamte und alle, die sich für die private Krankenversicherung interessieren.
Die private Krankenversicherung (PKV) steht nicht jedem offen, sondern ist bestimmten Personengruppen vorbehalten. Der Zugang zur PKV hängt vor allem von der beruflichen Situation und dem Einkommen ab. Während die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine Pflichtversicherung für die meisten Arbeitnehmer darstellt, bietet die PKV eine individuelle Absicherung mit maßgeschneiderten Tarifen. Besonders attraktiv ist sie für Beamte, Selbstständige und gut verdienende Angestellte, die über der Versicherungspflichtgrenze liegen. Dazu gehören:
Arbeitnehmer können in die PKV wechseln, wenn ihr Bruttojahreseinkommen die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Diese liegt im Jahr 2025 bei 73.800 Euro brutto jährlich bzw. 6.150 Euro brutto monatlich.
Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) werden individuell berechnet und hängen von mehreren Faktoren ab. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wo die Beiträge einkommensabhängig sind, basiert die Beitragsberechnung in der PKV auf persönlichen Merkmalen wie Alter und Gesundheitszustand. Das bedeutet, dass jüngere und gesunde Versicherte oft günstige Tarife erhalten, während ältere oder gesundheitlich vorbelastete Personen höhere Beiträge zahlen müssen. Zudem spielen der gewählte Tarif und der Leistungsumfang eine entscheidende Rolle bei der Beitragsgestaltung.
Die wichtigsten Faktoren sind:
Beispiel: Ein 30-jähriger Beamtenanwärter zahlt in der PKV oft weniger als 200 Euro monatlich, da der Dienstherr einen großen Teil der Kosten übernimmt. Für Selbstständige können die Beiträge je nach Tarif zwischen 300 und 800 Euro liegen.
Die Entscheidung für oder gegen eine private Krankenversicherung (PKV) ist nicht einfach. Viele Menschen fragen sich, ob die besseren Leistungen die höheren Kosten rechtfertigen und welche langfristigen Auswirkungen eine PKV-Mitgliedschaft hat. Gerade jüngere, gesunde Menschen profitieren anfangs von günstigen Beiträgen, doch mit dem Alter können diese steigen. Deshalb sollte man alle Vor- und Nachteile der PKV genau abwägen, bevor man eine Entscheidung trifft.
Vorteile der PKV
Nachteile der PKV
Mit einem PKV-Vergleich können Sie den optimalen Tarif finden und langfristig Kosten sparen. Da sich die Tarife und Leistungen der verschiedenen Anbieter stark unterscheiden, sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen. Wichtige Aspekte sind nicht nur die aktuellen Kosten, sondern auch die langfristige Beitragsentwicklung und die enthaltenen Leistungen. Auch die individuelle Gesundheitsvorsorge und der Kundenservice der Versicherung spielen eine entscheidende Rolle. Dabei sollten Sie auf folgende Punkte achten:
Nutzen Sie unseren PKV-Rechner, um verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen und einen ersten Überblick zu bekommen. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an unsere erfahrenen PKV-Berater bei Versicherungsmakler Schmidt. Wir können auf alle PKV-Tarife am Markt zugreifen und Sie umfassend beraten kann. Durch unsere langjährige Erfahrung helfen wir Ihnen, den optimalen Schutz zu finden und langfristig Kosten zu sparen.
Nicht jede Personengruppe hat die gleichen Anforderungen an eine private Krankenversicherung. Beamte profitieren beispielsweise von der Beihilfe des Dienstherrn, während Selbstständige und Rentner andere Aspekte beachten müssen. Eltern stehen zudem vor der Frage, ob ihre Kinder privat oder gesetzlich versichert werden sollten. In diesem Abschnitt erfahren Sie, welche Besonderheiten für verschiedene Gruppen gelten und worauf Sie bei der Wahl der PKV achten sollten.
Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe, die oft 50 bis 80 % der Krankheitskosten abdeckt. Dadurch reduziert sich ihr Eigenanteil an den Gesundheitskosten erheblich, was die private Krankenversicherung für sie besonders attraktiv macht. Damit Beamte optimal abgesichert sind, gibt es spezielle Beihilfe-Tarife, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Tarife berücksichtigen die Höhe der Beihilfe und stellen sicher, dass die restlichen Kosten durch die PKV abgedeckt werden. Da die Wahl des richtigen Tarifs langfristige Auswirkungen hat, lohnt es sich, verschiedene Angebote sorgfältig zu vergleichen und sich professionell beraten zu lassen.
In der PKV versicherte Rentner zahlen ihre Beiträge weiter. Jedoch gibt es Entlastungsmöglichkeiten, etwa durch Beitragsentlastungstarife, die die monatlichen Kosten im Alter senken. Diese speziellen Tarife sind darauf ausgelegt, durch frühzeitige finanzielle Vorsorge die Beiträge im Rentenalter stabil zu halten. Zudem können Rentner unter bestimmten Bedingungen in die gesetzliche Krankenversicherung der Rentner (KVdR) wechseln, wenn sie einen Großteil ihres Erwerbslebens in der GKV versichert waren. Hierbei spielt die sogenannte „90-Prozent-Regelung“ eine entscheidende Rolle, die besagt, dass mindestens 90 % der zweiten Hälfte des Erwerbslebens in der GKV verbracht worden sein müssen. Wer diese Voraussetzung nicht erfüllt, bleibt in der PKV und sollte sich frühzeitig über geeignete Tarifoptionen und mögliche Zuschüsse durch die Rentenversicherung informieren.
Kinder können über einen Elternteil entweder in der PKV oder in der GKV versichert werden. Die Entscheidung hängt von den Einkommen der Eltern und dem gewählten Tarif ab. Verdient ein Elternteil mehr und ist privat versichert, kann das Kind nur unter bestimmten Bedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Zudem müssen Eltern in der PKV für jedes Kind einen eigenen Beitrag zahlen, während die GKV eine kostenlose Familienversicherung anbietet. Daher sollten Eltern genau prüfen, welche Option langfristig finanziell und leistungstechnisch die bessere Wahl ist. Auch bei dieser Entscheidung unterstützen Sie unsere PKV-Experten gerne.
Ein Wechsel der PKV ist eine weitreichende Entscheidung, die gut durchdacht sein sollte. Die Umstellung auf einen anderen Tarif oder Anbieter kann mit finanziellen und leistungsbezogenen Vorteilen verbunden sein, aber auch Nachteile mit sich bringen. Insbesondere langfristige Kostenentwicklungen und individuelle Gesundheitszustände spielen eine wichtige Rolle. Ein Wechsel der PKV lohnt sich vor allem dann, wenn:
Wichtig: Ein Wechsel innerhalb der PKV ist einfacher als der Rückweg in die GKV!
Viele privat Versicherte stellen sich irgendwann die Frage, ob und wie sie zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wechseln können. Ein Wechsel ist zwar nicht grundsätzlich unmöglich, aber schwierig. Arbeitnehmer unter 55 Jahren können zurück in die GKV wechseln, wenn ihr Bruttojahreseinkommen unter die Versicherungspflichtgrenze fällt. Selbstständige müssten ihre Selbstständigkeit aufgeben und eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, um wieder in die GKV einzutreten. Für Personen über 55 Jahren ist ein Wechsel meist nicht mehr möglich, es sei denn, sie erfüllen besondere Voraussetzungen oder waren in der Vergangenheit lange genug in der GKV versichert. Wir empfehlen in jedem Fall eine frühzeitige Beratung durch unsere PKV-Experten, um all Ihre Optionen zu prüfen.
Die private Krankenversicherung bietet viele Vorteile, jedoch ist sie nicht für jeden die beste Wahl. Während privat Versicherte von hochwertiger medizinischer Versorgung, kürzeren Wartezeiten und individuellen Tarifoptionen profitieren, sind die Beiträge nicht einkommensabhängig und können mit zunehmendem Alter steigen. Ein individueller PKV-Vergleich durch unsere PKV-Experten hilft Ihnen, den passenden Tarif zu finden, der finanziell tragbar ist und gleichzeitig umfassende Leistungen bietet.
Wer bereits privat versichert ist, sollte seine Tarifstruktur regelmäßig überprüfen, da sich sowohl persönliche Lebensumstände als auch die Kostenentwicklung über die Jahre verändern können. Ein Wechsel innerhalb der PKV kann sinnvoll sein, wenn bessere oder günstigere Tarife verfügbar sind. Daher vergleichen wir für unsere PKV-Kunden regelmäßig die aktuellen Konditionen, damit diese langfristig optimal abgesichert sind.
Wir vom Versicherungsmaklerbüro Schmidt in Annweiler sind seit über 35 Jahren auf das Thema private Krankenversicherung spezialisiert. Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Menschen unsicher sind, ob die PKV die richtige Wahl für sie ist und welche langfristigen Auswirkungen sie hat. Deshalb beantworten wir hier die häufigsten Fragen und stehen Ihnen mit unserer Expertise für eine persönliche Beratung zur Verfügung.
Die Beitragsbemessungsgrenze 2025 gibt an, bis zu welchem Einkommen Krankenversicherungsbeiträge berechnet werden. Verdienste oberhalb dieser Grenze werden nicht mehr zur Berechnung der Beiträge herangezogen, sodass Gutverdiener einen maximalen Beitrag zahlen. Für 2025 liegt sie bei 66.150 Euro brutto pro Jahr bzw. 5.512,50 Euro brutto pro Monat. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer mit einem höheren Einkommen nicht mehr als auf diesen Betrag basierende Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlen müssen.
Ob die private Krankenversicherung oder die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Wahl ist, hängt stark von der individuellen Situation ab. Junge, gesunde und gut verdienende Personen profitieren oft von der PKV, da sie in jungen Jahren niedrigere Beiträge zahlen und von besseren Leistungen profitieren können. Familien hingegen sollten bedenken, dass es in der PKV keine kostenlose Familienversicherung gibt, sodass für jedes Familienmitglied ein eigener Beitrag anfällt. Ältere Personen oder Menschen mit Vorerkrankungen sind oft in der GKV besser aufgehoben, da dort keine Gesundheitsprüfung erfolgt und das System solidarisch finanziert wird. Eine sorgfältige Abwägung der eigenen Bedürfnisse und eine fachkundige Beratung durch unsere PKV-Experten sind daher essenziell, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung der Rentner (KVdR) ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Entscheidend ist die sogenannte „90-Prozent-Regelung“: Wer in der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens nicht mindestens 90 % der Zeit in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert war, kann nicht in die KVdR aufgenommen werden. Das bedeutet, dass langjährig privat Versicherte oft keine Möglichkeit haben, im Rentenalter in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren. In solchen Fällen sollten Sie frühzeitig finanzielle Rücklagen für die steigenden Beiträge im Alter bilden oder sich über alternative Entlastungsmöglichkeiten beraten lassen.