Berufsunfähigkeit: Die 7 häufigsten Fehler, die Ihren Schutz wertlos machen

Statistisch wird jeder vierte Berufstätige in Deutschland mindestens einmal in seiner Karriere berufsunfähig. Trotzdem hat nur etwa jeder dritte Haushalt überhaupt einen BU-Schutz, und davon ist nach unserer Erfahrung jeder zweite Vertrag mit Mängeln versehen, die im Ernstfall sehr teuer werden.
Warum die BU heute keine Kür mehr ist
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist nichts mehr, was man als Sicherheitsnetz bezeichnen könnte. Im Schnitt zahlt sie 950 Euro brutto, in einigen Bundesländern sogar deutlich weniger. Sie wird nur gezahlt, wenn Sie weniger als sechs Stunden täglich in irgendeinem zumutbaren Beruf arbeiten können, also keinesfalls dann, wenn Sie Ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Genau diese Lücke schließt die private Berufsunfähigkeitsversicherung, und genau hier entscheidet sich, ob ein Vertrag im Ernstfall trägt.
Wir haben in den vergangenen drei Jahren über 800 bestehende BU-Verträge geprüft, die uns Kunden zur Zweitmeinung vorgelegt haben. Bei rund 47 Prozent fanden wir Bedingungen, die in einem realistischen Leistungsfall problematisch geworden wären. Die folgenden sieben Fehler tauchen dabei immer wieder auf.
Die sieben Klassiker im Detail
Holen Sie Ihre Police aus der Schublade und suchen Sie nach den Stichworten „abstrakte Verweisung" und „Verzicht". Steht dort kein klarer Verzicht, ist Ihr Vertrag akut zu prüfen.
Wie viel BU-Rente brauchen Sie wirklich?
Geben Sie Ihr aktuelles Nettoeinkommen ein. Wir berechnen Ihren empfohlenen Mindestabsicherungsbedarf nach unserer Beratungspraxis.
Realistischer Monatsbeitrag, abhängig von Beruf, Alter und Gesundheit, zwischen 96 und 136 Euro. In dieser Größenordnung lohnt fast immer eine zweite Meinung zu bestehenden Verträgen.
Kleiner Wissens-Check
Was bedeutet „Verzicht auf abstrakte Verweisung" in einer BU-Versicherung?
So gehen wir in der Beratung vor
Wir beginnen jede BU-Beratung mit einer schonungslosen Bestandsaufnahme, nicht mit einem Produktvorschlag. Welche bestehende Absicherung haben Sie? Welche Vorerkrankungen sind dokumentiert? Wie sieht die finanzielle Realität in Ihrem Haushalt aus, wenn morgen das Einkommen wegbricht? Erst aus diesen Antworten ergibt sich ein Bedarf, und erst aus dem Bedarf wird der Tarif.
Vor jedem Antrag stellen wir anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern. So sehen wir, wer Ihre Vorgeschichte ohne Zuschlag akzeptiert, wer Ausschlüsse verlangt und wer ablehnt, ohne dass Ihr Name jemals in einem zentralen Register auftaucht. Dieser Schritt allein hat in den letzten Jahren dutzenden unserer Kunden Annahmequoten ermöglicht, die ihnen direkt verwehrt geblieben wären.
Im Leistungsfall sind wir an Ihrer Seite. Wir füllen mit Ihnen den Leistungsantrag aus, prüfen die Stellungnahme des Versicherers und korrigieren, was zu korrigieren ist. Das ist kein zusätzlicher Service, das ist der eigentliche Kern eines Maklermandats.
„Eine BU-Versicherung verkauft sich leicht. Aber sie zahlt nur, wenn sie sauber aufgesetzt wurde. Genau dafür sind wir da."
Wir prüfen Ihre Situation, kostenlos und unverbindlich.
45 Minuten Klartext, kein Verkaufsgespräch. Wir sagen Ihnen ehrlich, was wir tun würden.


